Eine Geste die mir viel bedeutet – Jahresrückblick 2020

Ein weiteres Jahr geht dahin. Jedoch ganz und gar kein Jahr wie jedes andere. Ein Jahr mit mehr Tiefpunkten als Erfolgen.

Damit das Jahresende spurt – Ein Spruch, der viel mit sich bringt, und zwar in Form von Motivation. Es ist die Motivation die es nun braucht. Nur mit einem Haufen davon kann man Positives aus dem vergangenen Jahr 2020 ziehen. Zu finden ist dieser Spruch auf einer kleinen Überraschungsbox von Red Bull, welche mir sehr viel bedeutet. Sie hat schon jetzt einen Ehrenplatz in der Vitrine erhalten.

Was ist das Jahr über geschehen?

Über das große Thema COVID-19 (Coronavirus) will ich eigentlich gar nicht schreiben. Doch schon jetzt am Anfang dieses Beitrags denke ich darüber nach und befürchte, dass ich nicht ganz drum herum kommen werde das ein oder andere anzusprechen.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass es im letzten Jahr für mich eine Verschiebung der Sportarten gab. Noch im Jahr zuvor habe ich nahezu 100% meiner sportlichen Aktivitäten in das Klettern und Bouldern gesteckt. Dieser Sport wurde im vergangenen Jahr durch das Radfahren ersetzt. Ich denke dies ist auch eine Art Auswirkung der Lockdowns und der Schließung der Kletterhalle. Zudem ich man auf dem Rad sehr unabhängig von anderen Menschen, was es somit zum perfekten „Lockdown-Sport“ macht.

Auszug

Meine Wohnung nach der umfangreichen Renovierung.

Am Anfang des Jahres, nach rund 24 Jahren war es für mich endlich so weit. Ich verließ das Elternhaus und zog in meine erste eigene Wohnung. Das wurde auch wirklich mal Zeit. Eine komplett neue Erfahrung und ich musste erstmal einen gewissen Rythmus zwischen Arbeit, Haushalt, Ruhe und Sport finden.

Mittlerweile habe ich das jedoch ganz gut raus und muss sagen, dass es eine sehr gute Entscheidung in Richtung Selbeständigkeit war.

Wankspitzen Klettersteig 2.0

Quelle: https://www.bergsteigen.com/fileadmin/userdaten/tour/topo/21849/wankspitze-klettersteig-topo.png

Schon ein Jahr zuvor haben ein Freund und ich uns eine Herausforderung gesetzt, die uns an die körperliche Grenze bringen sollte. Und das hat sie auch!

Dieses Jahr habe ich mir meine Freundin geschnappt und wir haben das ganze wiederholt. Gemeint ist die Erklimmung der Wankspitze über den Wankspitzen Klettersteig.

Eine wirklich sehr anstrengende aber zugleich motivierende Erfahrung.

Die Wankspitze liegt in dem kleinen östereichischen Örtchen Obsteig und fasst eine Gesamthöhe von 2209 m. Die Schwierigkeit dieses Steigs wird mit B/C bzw. C wenn man die Route des Kletterclubs einschlägt, was wir uns natürlich nicht entgehen lassen haben.

Mindelheimer Klettersteig

Quelle: https://www.bergsteigen.com/fileadmin/userdaten/tour/topo/7626/mindelheimer-klettersteig-topo.png

Wenige Wochen nach dem Wankspitzen Klettersteig ging es direkt weiter. Diesmal wollte ich einen oben drauf setzen. Auf Empfehlung machten wir (ein Freund und ich) uns auf in Richtung Oberstdorf. Eine schöne Stadt, welche ganz in der Nähe des Mindelheimer Klettersteigs liegt.

Der Mindelheimer Klettersteig ist zwischen den Schwierigkeitsgraden A – C angesiedelt (leicht bis schwer) und führt über die 3 Schafalpenköpfe an der Deutsch-Östereichischen Grenze.

Das unserer Ansicht nach Schlimmste und Traumatischte an diesem Steig ist der Abstieg vom Steig zurück ins Tal. Dieser führt über eine ganze Menge Geröll und abgerutschtes Gelände, wodurch sich eine echte Belastungsprobe für die Gelenke ergibt.

Das Rennen das nie statt fand
Red Bull Radical

Quelle: https://www.redbull.com/de-de/events/red-bull-radical

Es war ganz groß angemeldet. In vielen Medien präsent. Es sollte in Deutschland das erste Rennen dieser Art sein, an einer der am best geeigneten Locations. Gemeint ist das härteste Cross Country Rennen – Red Bull Radical.

Seit Anfang Juni stand bereits meine Anmeldung. Als einer der Early Birds begann ich sofort mit dem Training. So hart trainiert wie noch nie zuvor, stieg die Vorfreude aber auch der Respekt vor diesem Rennen.

Doch dann.. sehr überraschend, jedoch nicht unerwartet, wurde das Rennen 4 Tage vor dem Start abgesagt. Grund dafür waren die sehr stark steigenden Fallzahlen des Coronavirus COVID-19. Die zweite Welle traf Deutschland hart.

Die Entscheidung war an alle Teilnehmer nachvollziehbar und gut begründet kommuniziert. Die Absage traf in den Social Media Kanälen Facebook und Instagram auf viel Verständnis der Community.

@RedBull: (Sollte das hier jemand lesen) Danke für die sehr saubere und unproblematische Rückerstattungsaktion der Startgebühr. Hat zwar etwas gedauert bis es los ging, ging dann aber sehr schnell von statten.

Strava Rückblick

Erst im August des letzten Jahres entdeckte ich die App Strava welche es mir ermöglicht meine Aktivitäten zu tracken und umfangreich auszuwerten.

Auch wenn die unten stehende Auswertung erst ab August wertet, finde ich sie dennoch nennenswert.

Aktive Tage

Aktivster Wochentag:
Montag


Gesamtdauer
aller Aktivitäten


Gesamtdistanz
zurückgelegt

Das entspricht 4371 Runden auf der Bahn.


Höhenmeter
zurückgelegt


Hügeligste
Aktivität

6-facher Anstieg der Halde großes Holz in Bergkamen

14.08.2020

Die Veröffentlichung meines Blogs

Was natürlich nicht fehlen darf, ist die Veröffentlichung meines Blogs am Ende des Jahres und somit als Startschuss für das nächste Jahr 2021.

Anfangs eine Menge Arbeit, doch so ein Blog wächst mit der Zeit und mit seinen Geschichten.

Was für das nächste Jahr ansteht

Grundsätzlich schwer zu sagen. Dennoch… Es ist Zeit für ein Enduro… Ein wirklich vernünftiges Enduro… Ein Enduro mit dem ich endlich Ruhe habe und nicht ständig irgendwelche Teile austauschen oder reparieren muss.

Worauf ich Bock hätte nächstes Jahr? Ein Trip nach Östereich in eines der großen Bike-Gebiete ist meiner Ansicht nach trotz Covid ein realistisches Ziel für 2021.

Sollte es zu einem zweiten Anlauf von Red Bull Radical kommen, werde ich einer der Ersten sein, der seine Anmeldung einreicht. Das Training dafür ist auch heute noch aktiv und wird über den gesamten Winter und Frühling fortgesetzt.

Schon jetzt sind die Strava Herausforderungen für den Januar gepickt und die Motivation auf Anschlag. Also schau im nächsten Jahr immer mal wieder vorbei und freu dich auf spannende Abenteuer.

Ich wünsche allen einen guten Start in das neue Jahr 2021!

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2 Gedanken zu „Eine Geste die mir viel bedeutet – Jahresrückblick 2020“

  1. COVID hat jeden wohl total überrascht. Jedoch muss man wirklich sagen, so eine Geste von RedBull ist mal wirklich was, was jeder mal bekommen möchte.
    Sofern das RedBull Radical erneut stattfinden kann, wünsche ich dafür viel Erfolg und bleib immer am Ball.

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